Handlungsempfehlung zur TRGS 407 veröffentlicht

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Verbändepapier formuliert Lösungsansätze für die Praxis.

Im Februar 2016 wurde die überarbeitete TRGS 407 „Sicherheitstechnisch relevante Eigenschaften zur Beurteilung von Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Acetylen“ mit Anhängen vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgelegt. Dabei wurden unter anderem neue Erkenntnisse zur Auslegung von Acetylen Hochdruckrohrleitungen berücksichtigt.

Die in Anhang 4 (Sicherheitstechnisch relevante Eigenschaften zur Beurteilung von Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Acetylen) gemachten Vorgaben führten in der Industrie zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Herangehensweise der Auslegung von Acetylen-Hochdruck-Rohrleitungen. Insbesondere die Auslegung der Verbindungselemente stellten aufgrund der neuen, viel höheren Auslegungs- und Prüfdrücke eine besondere Herausforderung dar.

Die Industrieverbände VDMA, IGV und DVS sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben die Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze für die Praxis formuliert. Die die hierbei erstellte Handlungsempfehlung zur TRGS 407 beinhaltet sowohl die in die TRGS 407 eingeflossenen theoretischen Ansätze sowie gesammelte Erfahrungswerte der Industrie und der BAM.

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