Autogentechnik-Hersteller rechnen mit weiter steigenden Umsätzen im zweiten Halbjahr 2019

Shutterstock

Hersteller erwarten Umsatzzuwächse von rund 3,5 Prozent im zweiten Halbjahr. Trotz weltwirtschaftlichen Eintrübungen rechnet die Branche mit einer anhaltenden Dynamik zumindest bis Ende 2019.

Ungeachtet der weltwirtschaftlichen Eintrübung erwarten die deutschen Hersteller von Autogentechnik auch für das zweite Halbjahr 2019 Umsatzzuwächse in Höhe von rund 3,5 Prozent.

Grundlage für diesen Optimismus ist die anhaltend positive Umsatzentwicklung. 2018 verzeichnete man gegenüber 2017 im Inlandsgeschäft ein Plus von 3,9 Prozent, im Ausland wuchs der Umsatz um 1,3 Prozent. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erreichte man im Inland eine Umsatzsteigerung von 3,4 Prozent, im Ausland gar von 8,7 Prozent. Da das Geschäft mit Autogentechnik die allgemeine Entwicklung im Maschinenbau erfahrungsgemäß erst um ein halbes Jahr verzögert spiegelt, geht man von einer weiter anhaltenden Dynamik zumindest bis Ende 2019 aus.

Als wichtigste Konstanten im Exportgeschäft erwiesen sich auch 2018 wieder die USA, Frankreich und China.  Besonders beeindruckte dabei der US- amerikanische Markt, der mit einem Nachfrageanstieg von 12,6 Prozent seine Spitzenstellung festigen konnte.

Die deutsche Produktion 2018 blieb mit einem Wert von knapp unter 200 Millionen Euro leicht hinter dem Vorjahresniveau zurück.

Der VDMA Fachverband Schweiß- und Druckgastechnik zählt 26 Mitgliedsunternehmen, die Autogentechnik (Handschneidbrenner, Druckminderer, Apparate und Geräte zum Löten, Schweißen, Brennschneiden und Oberflächenhärten) sowie Gaseversorgungsanlagen und Sicherheitstechnik herstellen.