Positive Umsatzprognose für das 2. Halbjahr 2018

Shutterstock

Autogentechnik-Hersteller erwarten Zuwächse

Die Erwartungen für die ersten sechs Monate waren noch vorsichtig optimistisch, nun rechnen die Autogentechnik-Hersteller sogar mit deutlichen Umsatzzuwächsen von mehr als 5 Prozent für das zweite Halbjahr 2018. Im Inlandsgeschäft gehen die Unternehmen von einer Steigerung knapp unter 6 Prozent aus. Für das Auslandsgeschäft wird ein Umsatzanstieg von 5,5 Prozent erwartet.

Ein wesentlicher Grund für die gute Stimmung sind die Autogentechnik-Produktionszahlen. 2017 wuchs das Volumen um 11,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 207,4 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal 2017 ergab sich gegenüber dem Vorquartal ein sattes Plus von 57,8 Prozent. Mit 58,4 Millionen Euro lag das Produktionsvolumen in diesem Zeitraum um 12,9 Prozent über dem Vorjahr.

Im ersten Quartal 2018 konnten die Autogentechnik-Hersteller allerdings nur moderate Umsatzzuwächse verzeichnen. Es entsprach den Erwartungen, dass das Inlandsgeschäft nur um 2 Prozent und das Auslandgeschäft gerade einmal 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs. Grund dafür waren insbesondere rückläufige Exportzahlen im Januar und Februar dieses Jahres. Diese betrafen in erster Linie den US- Markt, der trotzdem weiterhin vor Mexiko und Polen die Top-Ten der wichtigsten Abnehmerländer für Autogentechnik Made in Germany anführt.

Deutlich verbesserte Umsatzzahlen wurden im April verbucht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat 2017 gab es ein kräftiges Plus von 17,8 Prozent im Inland, das Auslandsgeschäft legte um 8,9 Prozent zu.

Nach oben zeigten allerdings auch die Preis-Kurven der in der Industrie benötigten wichtigsten Rohstoffe. Von Januar bis April gab es insbesondere bei Stab- und Flachstahl aus unlegiertem Qualitätsstahl deutliche Steigerungen (plus 9,8 Prozent), während die Preise von Roheisen und Rohstahl bzw. von Walzstahl um jeweils 6,9 Prozent anstiegen.